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HT- und NT-Tarife

Es gibt die Einteilung in HT- und NT-Tarife. HT steht für Haupttarif (manchmal auch als Hochtarif bezeichnet) und NT für Nebentarif (synonym wird Niedertarif oder auch Schwachlasttarif verwendet). In der HT-Zeit ist Strom teurer als in der NT-Zeit. Im NT-Tarif wird der Stromverbrauch berechnet, der in den Nebenzeiten erfolgt. NT-Zeiten sind abends, nachts und meist auch an Sonn- und Feiertagen. In der restlichen Zeit, meist tagsüber, wird der HT-Tarif berechnet.

Fast immer berechnen die Stromversorger für den Nachtstrom einen (deutlich) geringeren Preis als für den Strom, der zu den „normalen“ Zeiten (in der Regel werktags zwischen sieben und 22 Uhr) aus dem Stromnetz entnommen wird. Grund ist, dass zu der Nachtzeit die meisten Verbraucher schlafen und sie somit deutlich weniger Strom als am Tag benötigen.

Wenn Sie als Verbraucher sowohl Tagstrom als auch Nachtstrom nutzen möchte, dann benötigen Sie einen Zweitarifzähler (auch HT/NT-Stromzähler genannt). Dieser Zähler ist notwendig, um eine getrennte Messung der beiden Tarifarten durchführen zu können, weil die Preise pro Einheit des verbrauchten Stroms unterschiedlich teuer sind. Neben dem Stromzähler wird ebenfalls eine Vorrichtung für die Umschaltung der Tarife benötigt – diese wird dann meistens von den Energieversorgern ferngesteuert vorgenommen wird.

Wenn Sie einen HT/NT-Zähler haben und diesen auch behalten möchten, sollten Sie sich vor dem Wechsel des Stromanbieters darüber informieren, ob ein alternativer Stromversorger einen solchen Tarif anbietet. Vielleicht ist ja sogar im Einzelfall ein Wechsel zu einem Stromanbieter mit Einheitstarif günstiger.

HT- und NT-Verbräuche ergeben als Summe Ihren Gesamtverbrauch. Sowohl der Gesamtverbrauch als auch die Verbräuche in den jeweiligen HT- und NT-Zeiten werden in Ihrer Stromrechnung separat ausgewiesen.